Medical Anthropology

Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts, der ein fachlicher ist, sollen diverse Themen aus medizinanthropologischer Sicht bearbeitet werden und so dazu beitragen, dass diese Forschungsrichtung an der SFU und in Österreich mehr Sichtbarkeit erhält.

Inhaltlich lassen sich aus heutiger Sicht folgende Bereiche nennen: Rehabilitation (Krebs, Psychiatrische), medizinanthropologische Grundlagen für Gesundheitspersonal (Lehre und deren Evaluierung für Verbesserungen, Vergleich mit anderen Ländern) Gesundheitskompetenz von Gesundheitspersonal, Gesundheitsförderung sowie Gesundheitsverhalten (unterschiedliche Zielgruppen).

Innerhalb des Schwerpunkts ist die internationale Arbeitsgruppe „Teaching medical anthropology to (future) health professionals“ angesiedelt, die 2015 von Jäger gegründet wurde und im Medical Anthropology Network (MAN) der European Association of Social Anthropologists (EASA) beheimatet ist. https://easaonline.org/networks/medical/wgthp

Das Ziel der Arbeitsgruppe ist zum einen die Vernetzung von Lehrenden des Faches an Gesundheitseinrichtungen bzw. Hochschulen die Gesundheit zum Thema haben als auch der Aufbau von Curricula bzw. der Austausch von Lehrinhalten und best practice. Interessierte Lehrende sind herzlich eingeladen der Arbeitsgruppe beizutreten.

Kooperationspartner

Laboratório de Pesquisas Sociais em Saúde e Enfermagem, do(a) Universidade de São Paulo

Assoziierte Forschende

  • Dr. Mustafa Abdalla, Medizinanthropologe, Freie Universität Berlin
  • Mag. Monika Gritsch, Medizinanthropologin, Wien
  • Dr. Carlos Watzka, Soziologe, Graz
  • Thomas Vlasak MSc, Psychologe, Statistiker, SFU Linz

Zusatzleistung

Consulting für Krankenhäuser, Curriculums-Entwicklung, Qualitätsmanagement im Gesundheitssektor mit Schwerpunkt Kommunikation/Kultur/Konflikte

Auf nationaler Ebene steht Fr. Dr. Jäger für Beratungsleistungen im Bezug auf Herausforderungen der globalisierten Gesellschaft im Gesundheitswesen zur Verfügung. Sowohl Planung und Durchführung von Mitarbeiterschulungen als auch Beratungen bei so genannten „kritischen Erlebnissen“ in Einrichtungen sind möglich. Personal – und QualitätsmanagerInnen und OrganisationsentwicklerInnen in Gesundheitseinrichtungen können die vorhandene Expertise im Bereich Mehrsprachigkeit, Dolmetschen, Konfliktlösungen, Teamentwicklung, Verbesserung der Gesprächsqualität, Verbesserungen im Bereich Patientensicherheit etc. in Anspruch nehmen, um ihre Einrichtungen weiter zu entwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Curricula und die Evaluierung von Angeboten, die sich inhaltlich im Bereich transkulturelle Kompetenz (Wissen und Kompetenzen zu Gesundheitsverhalten von diversen Bevölkerungsgruppen, Lebensrealität von MigrantInnen und Menschen mit Fluchterfahrung, Umgang mit DolmetscherInnen etc.) bewegen – für alle Gesundheitsberufe.

Auf internationaler Ebene berät das Team Jäger – Abdalla Curricula-EntwicklerInnen bei der Inklusion medizinanthropologischer Inhalte in die Ausbildungen der Gesundheitsberufe. Seit 2018 werden hier mehrere medizinische Fakultäten in Ägypten beraten.  Die World Federation of Medical Education fordert von Medizincurricula die Einbindung von Medizinanthropologie/Sozialwissenschaften, für eine internationale Akkreditierung.

Wir unterstützen Sie dabei!

Kontakt

Ass.-Prof.in Dr.in Margret Jäger, Leitung
Mail: margret.jäger@sfu.ac.at

Überblick

Special interest group on teaching medical anthropology to (future) health professionals
– MAE network of EASA
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Medical Anthropology for Health Professionals in Egypt and the MENA region
Medizinanthropologie für Gesundheitspersonal in Ägypten – ein vom BMEIA finanziertes Train-the-Trainer-Projekt
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