Azima – gemeinsam für mentale Gesundheit

Die SARS-Cov2-Pandemie verlangt uns allen seit März 2020 viel ab. Aufgrund von diversen Barrieren im Sozial- und Gesundheitswesen, Berufstätigkeit in Systemrelevanten, aber schlecht bezahlen Branchen oder Arbeitslosigkeit vor oder durch die Pandemie sind Menschen mit Fluchterfahrung oder Migrationsbiografie hier noch einmal besonders betroffen. Die psychische Gesundheit leidet, hinzu kommt eine gewisse Stigmatisierung und ein Schweigen rund um das Thema in Österreich. Das Sozialministerium hat daher für den Zeitraum 2021-2022 einen Sonderfonds aufgelegt und folgendes Projekt wird gefördert: „Azima – gemeinsam für mentale Gesundheit“ ist eine Zusammenarbeit des Wiener Vereins „Fremde werdern Freunde“ und Margret Jäger, SFU Linz sowie Judith Kohlenberger von der WU Wien. Das Projekt begleitet junge Menschen mit Fluchthintergrund bzw. Migrationsbiografie bei der Stärkung ihrer psychosozialen Gesundheit in Zeiten der COVID19-Krise. Mit den angebotenen Maßnahmen und Dienstleistungen sollen Menschen dabei unterstützt werden, Lösungswege aus prekären Situationen zu entwickeln sowie ihre psychische Resilienz zu stärken, um so gut durch die aktuellen Herausforderungen zu kommen. Das gesamte Angebot funktioniert niederschwellig, bietet einen stigmatisierungs- und barrierefreien Zugang und soll die Enttabuisierung des Themas forcieren. Fr. Jäger unterstützt den Teil zur Weiterbildung von Studierenden der Gesundheitsberufe sowie Dissemination in Oberösterreich, weiters die Projektevaluierung und die Informationskampagne.
 
Projektblog
https://www.facebook.com/fremdewerdenfreunde.at
 
Weitere Informationen gerne bei Fr. Jäger unter: margret.jaeger@sfu.ac.at bzw. dem Verein.